Geflüchtete Kinder und Jugendliche unterstützen

Ziel der Unterstützung 

Ziel der Unterstützung ist es, ukrainischen Kindern und Jugendlichen, die in den nächsten Wochen in Österreichischen Schulen eintreffen, mehr Spielraum für individuelles Ankommen in der Gruppe und im neuen System zu ermöglichen. Das führt an den Schulstandorten zu erhöhtem Personalbedarf, welcher durch den Einsatz der JRK Lernbegleiter:innen ausgeglichen werden kann.

Wir wollen damit gleichzeitig die Lehrer:innen vor Ort entlasten, denn der Schulalltag ist bereits jetzt besonders herausfordernd und es liegen kräfteraubende Jahre hinter Lehrer:innen und Schüler:innen.

Schwerpunkte:

  • Unterstützung der geflüchteten Kinder und Jugendliche im Klassenverband
  • Betroffene Kinder und Jugendliche werden direkt im Klassenrahmen begleitet
  • Den neuen Schüler:innen wird ermöglicht Vertrauen und sozialen Anschluss zu gewinnen
  • Ersten Kontakt mit der deutschen Sprache und Orientierung in einem neuen multikulturellen Umfeld wird gefördert (dies kann im Anlassfall auch Elternarbeit inkludieren)
  • Die konkrete und gewünschte Rolle der JRK Lernbegleiter:innen kann in Abstimmung mit den Lehrer:innen und Direktor:innen am Standort nach spezifischen Bedürfnissen definiert werden.

Welche Schulen/Kinder können teilnehmen?

  • Alle Schulen, die im Rahmen der aktuellen Situation mit Kindern aus dem Konfliktgebiet konfrontiert sind und diese zusätzlich unterstützen möchten.
  • Alle Kinder, die eine Schule in Tirol besuchen.

Welche Personen können die Unterstützung übernehmen? 

  • Eine pädagogische Ausbildung ist wünschenswert, aber keine Grundvoraussetzung.
  • Entsprechende Personen müssen nicht an der Schule beschäftigt sein!
  • Die Unterstützung kann auch durch eine andere der Schule nahestehenden Person erfolgen.
  • Verdienst: 20,44 € pro Unterrichtseinheit (zu beachten: Zuverdienstgrenze + Finanzamt!)
  • JRK Lernbegleiter:innen können ehrenamtlich tätig sein oder in einem arbeitsrechtlich freien Dienstverhältnis zum Jugendrotkreuz stehen.

Wie oft und wo findet die Unterstützung statt?

  • Die Anzahl der zugeteilten Stunden wird individuell mit den teilnehmenden Schulen vereinbart.
  • Im Idealfall findet die Unterstützung im Rahmen des Unterrichts an der Schule statt.
  • Dadurch wird gewährleistet, dass die Lehrer:innen jederzeit als pädagogische Berater:innen hinzugezogen werden können und die Aufsichtspflicht nicht verletzt wird.

Ansprechpartnerin im Jugendrotkreuz

Alexander Sulzenbacher-Schell, MA,

alexander.sulzenbacher@JRKtirol.at

0512 / 58 24 67

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